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Schlittschuhe: Kauf, Passform und Kufe

Worauf es beim Schlittschuhkauf für U13 wirklich ankommt – Passform, Fit-Grössen, Modellreihen und gebrauchte Schlittschuhe. Wie man sie richtig bindet. Dazu: was Profiling und Pitch bewirken und welcher Ersatzstahl passt.

Aktualisiert am 1. Oktober 202615 Min. Lesezeit

  • Schlittschuhe
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Am Schlittschuh hängt alles: wie ein Kind steht, wie es Kurven fährt, wie schnell es loskommt. Dieser Artikel geht um den Kauf und das Binden – und danach um alles unterhalb des Schuhs, den Halter, den Stahl und die Rundungen, die hineingeschliffen werden. Wie die Kanten scharf bleiben, steht im Artikel über das Schleifen.

Schlittschuhe kaufen

Schlittschuhe sind das teuerste Ausrüstungsstück, und sie sind das einzige, bei dem eine schlechte Wahl das Kind sofort ausbremst. Ein Schuh, der drückt, ruiniert jedes Training.

Bequem schlägt Marketing

Auf den Kartons stehen Versprechen zu Tempo, Energieübertragung und Beschleunigung. Für ein U13-Kind ist davon fast nichts relevant. Was zählt, ist die Passform: Der Schlittschuh, der dem Fuss eures Kindes am besten entspricht, ist der richtige – unabhängig von Marke, Modellreihe und Farbe.

So prüft ihr das im Laden:

  • Anprobieren mit den Socken, die auch auf dem Eis getragen werden. Dünne Socken, keine dicken Wollsocken.
  • Im geschnürten Schlittschuh muss die Ferse fest sitzen. Hebt sie beim Aufstehen ab, ist der Schuh zu gross oder die Form passt nicht.
  • Stehend berühren die Zehen vorn leicht die Kappe. Beugt das Kind die Knie, ziehen sie sich ein Stück zurück.
  • Zehn Minuten im Laden herumlaufen. Druckstellen zeigen sich nicht in dreissig Sekunden.

Fit: wie viel Platz im Schuh ist

Dieselbe Grösse gibt es in mehreren Weiten. Gemeint ist nicht nur die Breite, sondern das Volumen: wie hoch der Spann ist und wie tief die Ferse sitzt.

schmal, flach mittel breit, hoch
Bauer Fit 1 Fit 2 Fit 3
CCM Tapered Regular Wide

Früher standen dafür Buchstaben auf dem Schuh, D für normal und EE für breit; bei manchen Modellen gibt es das bis heute. Die mittlere Variante passt der Mehrheit – aber eben nicht allen, und genau dafür sind die anderen beiden da. Wenn ein Schlittschuh vorn drückt oder die Ferse nicht hält, ist oft nicht die Grösse schuld, sondern der Fit.

Die zwei Modellreihen

Die grossen Hersteller bauen dieselbe Grösse in zwei Charakteren:

  • Die wendige Reihe – bei Bauer Vapor, bei CCM JetSpeed. Sie hat ab Werk mehr Vorlage eingebaut, stellt das Kind also weiter nach vorn. Das unterstützt Antritte, enge Kurven und schnelle Richtungswechsel.
  • Die kraftvolle Reihe – bei Bauer Supreme, bei CCM Tacks. Sie stellt das Kind neutral auf die ganze Kufe. Das gibt einen stabileren Stand und passt zum langen, kraftvollen Schritt, mit dem Tempo auf der Geraden aufgebaut wird.

„Wendig” heisst nicht langsam und „kraftvoll” nicht behäbig – beide Reihen sind auf Tempo gebaut, nur auf unterschiedlichem Weg dorthin. Mehr zur Vorlage steht unten unter Pitch.

Wichtig: Die Reihen unterscheiden sich auch in der Form. Wählt nach dem Fuss, nicht nach dem Spielertyp. Ein Kind mit breitem Fuss ist in der wendigen Reihe falsch aufgehoben, auch wenn es am liebsten dribbelt.

Schutz wird in diesem Alter wichtiger

In der U13 fallen die ersten richtig harten Schüsse, und Schlittschuhe stehen dabei im Weg. Achtet auf eine stabile Zehenkappe, eine gepolsterte Zunge und einen intakten Sehnenschutz hinten. Sehr günstige Einsteigermodelle sparen genau hier – was für die ersten Eisstunden reicht, ist für ein U13-Training manchmal zu wenig.

Gebraucht kaufen lohnt sich

Der Fuss wächst schnell, und ein Paar Schlittschuhe ist schnell ausgewachsen, bevor es durchgefahren ist. Gebrauchte Schlittschuhe aus der Vereinsbörse oder vom Ausrüstungstausch sind deshalb eine gute Sache – ihr bekommt für dasselbe Geld oft ein deutlich besseres Modell.

Darauf schaut ihr beim Gebrauchtkauf:

  • Der Schuh muss noch stützen. Knickt er seitlich leicht ein oder ist er am Knöchel stark eingelaufen, ist er fertig, egal wie gut er aussieht.
  • Wie viel Stahl ist noch da? Oft geschliffene Kufen werden mit der Zeit niedrig. Neuer Stahl kostet extra, dann rechnet sich der Kauf womöglich nicht mehr.
  • Rost und Kerben an den Kufen anschauen, ebenso den Halter auf Risse.
  • Nieten und Ösen prüfen: lose Nieten kann der Shop ersetzen, aber es kostet.
  • Anprobieren. Auch ein gebrauchter Schlittschuh muss passen – ein geschenkter, der drückt, ist teurer als ein gekaufter, der sitzt.

Viele Modelle lassen sich im Shop neu erwärmen und anformen, damit sie sich an den neuen Fuss anpassen statt an den alten. Fragt danach, wenn ihr gebraucht kauft.

Schlittschuhe richtig binden

In der U13 binden die Kinder ihre Schlittschuhe selbst. Eltern helfen in der Kabine nicht mehr. Übt das deshalb zu Hause, bis es auch mit kalten Fingern und unter Zeitdruck klappt.

Es gibt verschiedene Arten, Schlittschuhe zu binden. Für uns Trainer zählen vor allem ein paar Grundregeln.

Unten fest, oben lockerer

Voraussetzung für alles andere: Die Ferse muss fest im Schuh sitzen. Hebt sie beim Laufen ab, passt der Schuh nicht oder ist unten zu locker gebunden.

Fest gebunden wird über dem Vorfuss und über dem Rist, der Wölbung oben auf dem Fuss. Dort hält die Schnürung den Fuss im Schuh.

An den obersten Ösen darf es lockerer sein. Das Kind muss das Knie nach vorn bringen können. Ist es oben zu fest, wird die Bewegung gebremst. Ausserdem drückt die Lasche dann vorn aufs Schienbein. Diesen Schmerz nennt man Lace Bite.

Was oft hilft: die oberste Öse auslassen oder die zweitoberste überspringen. So sitzt der Schuh oben stabil, lässt dem Knie aber Platz nach vorn.

Lange Enden sichern

Lange Schnürsenkel steckt ihr unter die Stutzen oder sichert sie auf eine andere Art, zum Beispiel mit einem Doppelknoten oder mit kürzeren Schnürsenkeln. In starker Schräglage, etwa in engen Kurven, dürfen sie weder das Eis berühren noch unter die Kufe geraten. Sonst stürzt das Kind.

Wenn die Kraft fehlt

  • Gewachste Schnürsenkel rutschen nicht so leicht nach. Damit wird der Schuh fest genug, ohne dass das Kind übermässig ziehen muss.
  • Schnürhaken sind kleine Haken, mit denen man die Schnürsenkel greift und anzieht. Sie helfen, wenn die Finger noch nicht genug Kraft haben.

Die drei Teile: Schuh, Halter, Kufe

Ein Schlittschuh besteht unten aus drei Teilen, und im Laden werden alle drei durcheinander „Schlittschuh” genannt:

  • Der Schuh. Alles, was den Fuss hält. Er bestimmt die Passform und – dazu später mehr – auch, wie weit vorn das Kind steht.
  • Der Halter. Der Plastikteil zwischen Schuh und Stahl. Er ist am Schuh vernietet und wird nur bei einem Defekt gewechselt.
  • Die Kufe, auch der Stahl oder das Blatt. Das Einzige, was das Eis berührt. Sie steckt im Halter und lässt sich bei den meisten heutigen Modellen herausnehmen.

Wenn es im Folgenden ums Schleifen, Profilieren oder Ersetzen geht, ist immer die Kufe gemeint. Schuh und Halter bleiben dabei, wie sie sind.

Profiling: die Kufe von der Seite

Der Hohlschliff betrifft die Kufe von unten. Daneben gibt es das Profiling, und das betrifft sie von der Seite: Eine Kufe ist von vorn nach hinten leicht gebogen, wie ein sehr flacher Schaukelstuhl. Dadurch berührt nie der ganze Stahl das Eis, sondern nur ein Stück in der Mitte. Wie lang dieses Stück ist, bestimmt das Profil.

Angegeben wird es als Radius in Fuss: 7’, 9’, 11’. Gemeint ist der Kreis, aus dem die Rundung ausgeschnitten ist. Hier ist es umgekehrt wie beim Hohlschliff – ein grosser Radius heisst flachere Rundung und mehr Stahl auf dem Eis.

Die Rundung ist ein Stück aus einem Kreis
KreismittelpunktRadiusz. B. 9 Fuss ≈ 2,7 m

Der tiefste Punkt der Rundung heisst Pivot-Punkt. Dort liegt das Gewicht, und um ihn kippt die Kufe nach vorn und nach hinten. Nur ein kurzes Stück links und rechts davon liegt wirklich auf dem Eis.

Der Pivot-Punkt: hier liegt das Gewicht
Pivot-Punkt← Auflage auf dem Eis →FerseSpitze

In den Zeichnungen ist die Rundung stark übertrieben. In Wirklichkeit hebt sich eine Junior-Kufe mit 9 Fuss an den Enden nur rund 3 Millimeter vom Eis ab.

Radius Wirkung Wofür
7’ sehr wendig, kippelig, wenig Laufruhe kurze Kufen, Stürmer mit engem Spiel
9’ ausgewogen der übliche Werkszustand
11’ ruhiger Lauf, mehr Tempo auf der Geraden grössere Spieler, Verteidiger
13’ maximales Gleiten, träge in engen Kurven fast nur Erwachsene

Je kürzer die Kufe, desto stärker wirkt sich derselbe Radius aus. Deshalb sind Kinderkufen ab Werk oft etwas stärker gerundet als Senior-Kufen.

Die Arten von Profilen

  • Einfacher Radius (Single). Eine einzige Rundung über die ganze Kufe. Der Normalfall, und der Werkszustand.
  • Kombinierte Profile (Dual, Quad, Triple). Mehrere Radien gehen ineinander über: vorn und hinten kürzer für Wendigkeit, in der Mitte länger für Gleiten. Bekannt unter Markennamen wie Quad. Teurer und nur mit speziellen Maschinen möglich.
  • Pitch. Kein eigenes Profil, sondern eine Verschiebung: Der Auflagepunkt wandert nach vorn oder hinten, das Kind steht dadurch mehr auf dem Fussballen oder mehr auf der Ferse. Wird oft zusammen mit dem Profil verändert – und hat inzwischen einen eigenen Abschnitt verdient, siehe unten.

Ein Quad-Profil teilt die Kufe in vier Abschnitte mit je eigenem Radius. Die Zahlen in der Zeichnung sind ein Beispiel, keine Empfehlung:

Beispiel für ein Quad-Profil mit vier Radien
7'Ferse12'hinten10'vorn6'Spitze

Wie lange hält ein Profil?

Ein Profil wird einmal in den Stahl geschliffen und bleibt dann lange. Ein normaler Hohlschliff trägt sehr wenig Material ab, verändert die Rundung aber jedes Mal ein kleines bisschen – und zwar ungleichmässig, weil vorn und hinten mehr abgeht.

Als Faustregel hält ein Profil 20 bis 30 Schleifgänge. Bei einem U13-Pensum mit Schleifen alle zwei bis drei Wochen ist das etwa ein bis zwei Saisons. Früher fällig wird es, wenn eine tiefe Kerbe herausgeschliffen werden musste – dabei geht deutlich mehr Stahl verloren.

Neuer Ersatzstahl kommt übrigens mit dem Werksprofil des Herstellers und nicht mit dem, was ihr vorher auf der alten Kufe hattet.

Unsere Empfehlung: lasst es

Für U13 und für alle, die zum Vergnügen spielen, empfehlen wir kein Profiling. Die Gründe:

  • Es kostet extra. Ein Profiling liegt je nach Shop bei 30 bis 50 Euro, also beim Drei- bis Fünffachen eines normalen Schliffs.
  • Kaum ein Shop bietet es an. Es braucht eine eigene Maschine. In vielen Regionen müsst ihr die Schlittschuhe einschicken oder weit fahren.
  • Das Kind wächst aus den Schlittschuhen heraus, oft schon nach einer Saison. Das Geld ist dann weg.
  • Die Technik verändert sich ohnehin. Was sich heute gut anfühlt, passt in einem Jahr vielleicht nicht mehr.

Es gibt Gründe, die dafür sprechen – etwa wenn ein Kind auf dem Eis merklich kippelig steht oder wenn ein Trainer ein konkretes Problem beim Laufen sieht, das sich damit beheben lässt. Dann ist es eine bewusste Entscheidung. Ohne so einen Grund gilt: Saubere Kanten und der passende Hohlschliff sind zu 95 Prozent das, was zählt.

Pitch: wie weit vorn das Kind steht

Viele moderne Schlittschuhe bringen schon ab Werk eine Vorlage mit, das Kind steht darin also von sich aus weiter vorn. Manche Hersteller bauen das in den Schuh selbst ein, über einen Schuh, der oben weiter nach vorn geneigt ist, oder über eine höher gesetzte Ferse. Andere legen einen Keil unter die Ferse, einen Shim. Beim CCM Tacks XR70 sind das 6 Millimeter, die die Vorlage um rund 3 Grad erhöhen. Bei der CCM Vizion sitzt ein ebenso dicker Keil aussen zwischen Schuh und Halter – CCM schreibt dazu selbst nichts, Spieler haben ihn nachgemessen. 6 Millimeter sind kein Detail mehr, das spürt man ab dem ersten Schritt.

Wie viel Vorlage ein Schlittschuh mitbringt, hängt vor allem von der Modellreihe ab: Die wendige Reihe steht weiter vorn als die kraftvolle, Vapor also weiter vorn als Supreme, JetSpeed weiter vorn als Tacks. Und die Hersteller drehen weiter daran – die aktuellen Spitzenmodelle beider Reihen stehen noch weiter vorn als ihre Vorgänger.

Für euch heisst das: Wechselt das Kind die Reihe, etwa von Supreme auf Vapor, verändert sich die Haltung auf dem Eis, auch wenn Grösse und Schliff gleich bleiben. Das braucht ein paar Trainings. Kommt das Kind damit gar nicht zurecht, lässt sich ein aussen liegender Keil im Shop tauschen oder ganz entfernen – das ist der einfachere Weg, als am Profil herumzuschleifen.

Und wer bei so einem Schlittschuh zusätzlich über das Profil Pitch nach vorn gibt, addiert zu etwas, das schon da ist – das Kind steht am Ende zu weit auf den Zehen. Fragt im Shop nach, was im Schuh verbaut ist, bevor ihr daran etwas ändern lasst.

Ersatzstahl und Wechselkufen

Die meisten Schlittschuhe haben heute einen Wechselhalter: Die Kufe sitzt nicht mehr vernietet im Halter, sondern lässt sich mit einem Handgriff herausnehmen und austauschen. Bei sehr günstigen Modellen und den kleinsten Kindergrössen ist der Stahl teilweise noch fest verbaut.

Nicht jeder Stahl ist gleich

Die Höhe. Kufen gibt es in unterschiedlichen Höhen – gemeint ist, wie weit der Stahl unter dem Halter herausschaut. Höherer Stahl hat zwei Vorteile: Es ist mehr Material da, das über die Jahre weggeschliffen werden kann, und in sehr engen Kurven kommt der Halter später dem Eis nahe. Dafür steht das Kind ein paar Millimeter höher, was die Balance verändert. Wichtig ist vor allem eines: beide Kufen müssen gleich hoch sein. Ein höheres und ein normales Blatt am selben Paar zieht das Kind schief.

Die Beschichtung. Schwarzer oder goldener Stahl ist beschichtet, meistens mit einer sehr dünnen, harten Schicht. Sicher ist der Rostschutz. Die Hersteller versprechen zusätzlich länger scharfe Kanten – da dürft ihr wenig erwarten: Die Beschichtung sitzt auf den Flanken, und genau dort schleift die Maschine sie beim ersten Schliff weg. Die eigentliche Kante ist danach blanker Stahl wie bei jeder anderen Kufe. Beschichteter Stahl kostet spürbar mehr, oft 110 bis 180 Euro statt 80 bis 100 Euro pro Paar – für U13 ist das Geld anderswo besser angelegt.

Die Länge. Welche Länge passt, steht als Zahl in Millimetern auf dem Halter. Diese Zahl ist verbindlich, nicht die Schuhgrösse: Derselbe Schlittschuh in derselben Grösse kann je nach Fit einen anderen Halter haben, etwa bei Fit 1 und Fit 3. Schaut also immer auf den Halter, bevor ihr Stahl bestellt.

Neu ist, dass einzelne Hersteller bei ihren aktuellen Modellen mehr Kufe aufs Eis bringen wollen. Die CCM Vizion etwa hat einen übergrossen Halter, der laut CCM die Auflagefläche auf dem Eis vergrössert, dazu Stahl, der 4 Millimeter höher ist als üblich. Der Gedanke dahinter: mehr Kante im Eis, also mehr Halt und mehr Weg pro Schritt.

Für euch heisst das vor allem: Verlasst euch nicht darauf, dass Stahl aus einem älteren Modell derselben Marke passt, auch wenn das Wechselsystem gleich heisst. Vergleicht immer die Zahlen.

Lohnt sich ein zweites Paar?

Der Wechselhalter eröffnet die Möglichkeit, ein zweites Paar Stahl in der Tasche zu haben. Der Vorteil ist vor allem organisatorisch: Ihr lasst beide Paare gleichzeitig schleifen und wechselt dann einfach, statt zwischendurch in den Shop zu fahren. Und wenn sich jemand kurz vor dem Spiel eine tiefe Kerbe einfängt, ist das Turnier nicht gelaufen.

Dazu kommt: Ein Paar unbeschichteter Ersatzstahl kostet ungefähr 80 bis 100 Euro. Beschichteter Stahl und besonders leichte Modelle, etwa mit Carbon, kosten bis etwa 180 Euro. Neuer Stahl muss vor dem ersten Einsatz geschliffen werden – das erste Einschleifen kostet rund 20 Euro. Er kommt ab Werk ungeschliffen und mit dem Herstellerprofil, nicht mit dem, was auf dem alten Paar drauf war.

Für ein U13-Kind, das normal trainiert, lohnt sich das deshalb selten. Sinnvoll wird es erst, wenn eine dieser Bedingungen erfüllt ist:

  • Der Fuss wächst kaum noch, die Schlittschuhe bleiben also mehrere Saisons.
  • Ihr habt keinen Shop in der Nähe und jeder Schliff bedeutet eine weite Fahrt.
  • Es steht ein Turnier oder ein Camp an, weit weg von jeder Schleifmaschine.